Galileo Computing – Tech Talks

Kategorie: Vorträge – am 24. September 2008

Galileo Computing – Tech Talks bei iTunes

Wie ich gerade von Dirk Jesse erfuhr, gibt es die Vorträge vom XXI. Multimediatreff in Köln bei iTunes als Podcast. Und obwohl es schwierig zu sein scheint, iTunes einen direkten Link zu entlocken, ist es mir gelungen: Galileo Computing – Tech Talks.

Wieso allerdings Apples Server Phobos heißt, bleibt unklar. Phobos ist in der griechischen Mythologie der Sohn von Ares, dem Kriegsgott und Aphrodite, der Liebesgöttin. Sein Name bedeutet „Furcht“, der seines Bruders Deimos „Schrecken“. Ob es auch einen Server namens Deimos gibt? Ob Apple mit iTunes nun Furcht und Schrecken verbreiten will?

Galileo Computing: Tech Talks

Kategorie: Usability, Vorträge – am 08. Januar 2008

Mein Vortrag „Usability 2.0“ auf dem letzten Multimediatreff in Köln wurde vom Galileo Press-Verlag aufgezeichnet. Das Ergebnis gibt es jetzt als „Tech Talk“ im Flash Video-Format. Zusammen mit den Vorträgen der anderen Referenten Tobias Hauser, Nils Pooker, Gerrit van Aaken, Jens Grochtdreis und Dirk Jesse, sowie Vitaly Friedmann steht er nun bei Galileo Computing/Tech Talks zur Verfügung.

Sonstiges zum XXI. Multimediatreff

Korrektur: Daten und Fakten zu Behinderungen in Deutschland

Kategorie: Accessibility, In eigener Sache, Veranstaltungen, Vorträge – am 26. Oktober 2007

Logo der Accessibility Blog Parade 2007

Eine Dame vom MAIN_blog hat mich eingeladen, an der Accessibility Blog Parade 2007 teilzunehmen. Das konnte ich nicht ablehnen und verbinde diese Einladung mit der Notwendigkeit, einige Aussagen aus dem Exkurs „Zugänglichkeit im Web 2.0“ am Ende meines Vortrag „Usability im Web 2.0“ beim Multimediatreff XXI in Köln zu korrigieren.

Tomas Caspers, Experte für Zugänglichkeit von Webseiten und mit verantwortlich für Einfach für Alle – Die Aktion Mensch-Initiative für ein barrierefreies Web, saß im Auditorium. Eigentlich wollte ich mir schon vor meinem Vortrag Input von ihm holen, allerdings habe ich das aus Zeitgründen nicht mehr geschafft. Als ich ich ihn nach meinem Vortrag ansprach, sagte er mir ein paar Punkte, die ich korrigieren müsste. Hier waren wohl meine Quellen ungenau oder schlicht falsch. Im folgenden gebe ich sinngemäß die Informationen wieder, die mir Tomas in einer E-Mail zur Verfügung stellte:

Irrtum Nr. 1: Ein maßgeblicher Teil der Blinden in Deutschland leidet darunter, das Internet nicht nutzen zu können

Falsch! Richtig: Von den erblindeten Deutschen ist der überwiegende Teil weit jenseits der 65 Jahre und hat keinerlei Ambitionen, überhaupt einen Computer, geschweige denn das Internet zu nutzen. In der Regel sind sie späterblindet durch Unfall, degenerative Sehnbehinderung, Schlaganfall, Diabetes, etc. und beherrschen Braille üblicherweise nicht. Die Zahl der Blinden im erwerbsfähigen Alter ist eher bei ca. 20.000 anzusiedeln – davon ist jedoch ein hoher Prozentsatz offline. Die Anzahl der tatsächlich relevanten Blinden liegt also eher im hohen vierstelligen/niedrigen fünfstelligen Bereich. Auch die 500.000 Sehbehinderten (in meinem Vortrag definiert durch < 30 % Sehfähigkeit) sind nach Tomas zu hoch gegriffen – laut Statistischem Jahrbuch 2006 gibt es zusammen genommen nur 347.226 Blinde und Sehbehinderte.

Irrtum Nr. 2: Gehörlosigkeit ist gleich Gehörlosigkeit

Falsch! Richtig: Man muss unterscheiden zwischen Gehörlosen, die ein Cochlea-Implantat haben, und solchen, die keines besitzen und somit nicht in den Genuss eines „normalen“ Spracherwerbs gekommen sind. Zwischen beiden Gruppen verläuft auch eine politische Grenze, und es ist schwer, beide in einen Topf zu werfen. Gehörlose ohne Cochlea-Implantat haben oft massive Schwierigkeiten mit der Schriftsprache und in der allgemeinen Intelligenzentwicklung, da sie in erheblichem Maße mit der Sprachentwicklung zusammenhängt.

Irrtum Nr. 3: Die Zahl der Lernbehinderten

Die allgemein anerkannte Grenze zur kognitiven Behinderung liegt bei einem Intelligenzquotienten von < 70. Etwa 3 % der Bevölkerung Deutschlands liegt darunter. Geht man von einer Bevölkerung von etwa 82.310.000 aus (Stand: 31. Dezember 2006), so sind das immerhin ca. 2.500.000 Menschen. Quelle: Statistisches Jahrbuch 2007 (Statistisches Bundesamt)

Irrtum Nr. 4: Die Zahl der Schwerbehinderten

In Deutschland beziehen etwa 585.000 Menschen die Eingliederungshilfe nach SGB XII – soweit stimmt die Zahl mit den 600.000 von mir in meinem Vortrag genannten überein. Die tatsächliche Anzahl der menschen mit einer anerkannten Schwerbehinderung (GdB > 50) ist allerdings um ein Vielfaches höher.

Vortrag: „Usability im Web 2.0“

Kategorie: Usability, Vorträge – am 02. Oktober 2007

Mein Vortrag auf dem Multimediatreff vom 29. September 2007 in Köln beschäftigte sich mit Usability von Webanwendungen und den Unterschieden zwischen Web 1.0 und Web 2.0 in Bezug auf Konventionen und Heuristiken. Die originale PowerPoint-Präsentation gibt es hier:

Der Galileo Computing-Verlag und Oliver Manz vom Multimediatreff werden in den nächsten Tagen noch eine .pdf-Datei des Vortrags online stellen, für diejenigen, die nicht die Blogs der Referenten lesen. Hoffentlich wird auch bald die Galerie freigeschaltet …

Würzen für die Glaubwürdigkeit

Kategorie: Credibility, Vorträge – am 24. September 2007

Logo von Technikwürze, dem Design- und Webstandards-Podcast

Als ich im Juni 2007 den Webkrauts beitrat, wurde ich von David Maciejewski angesprochen, ob ich nicht Lust hätte, einen Gastbeitrag bei seinem Podcast „Technikwürze – der beliebte Podcast rund um Webdesign, Webstandards und barrierefreie Webseiten“ zu sprechen. Damals sagte ich, ziemlich überrascht von den vielen Kontaktanfragen der freundlichen Webkrauts, spontan zu. Nun konnten wir endlich Zeit finden, ein Thema zu besprechen, dem in Deutschland zu Unrecht viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird: die Glaubwürdigkeit. Somit:

Technikwürze 91 - Web Credibility – Als Betreiber einer Webseite sollte man dafür Sorge tragen, dass die Informationen, die man veröffentlicht, auch glaubwürdig sind. Stefan Nitzsche klärt auf, was man dafür tun kann.“

Es hat viel Spaß gemacht und ich bin sehr gespannt auf die Resonanz!

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3. September 2008: Findability: Semantic Web

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