Eine Studie der Eyetracking-Spezialisten Think Eyetracking hat ergeben, dass sich das Verhalten der Google-Nutzer bei der Betrachtung einer Suchergebnis-Liste in erstaunlichem Maße verändert hat. Heute scheint es noch viel wichtiger zu sein, bei einer Suche einen der ersten drei Plätze zu belegen, als noch 2005.
Ab sofort sollen Flash-Inhalte nahezu vollständig durchsuchbar sein. Adobe hat nach eigenem Bekunden mit Google und Yahoo! zusammengearbeitet, um den Adobe Flash Player in den Suchalgorithmus zu integrieren und so interaktive Inhalte besser indizieren zu können. Schon vorher konnte man in Flash erstellte Inhalte durchsuchbar machen, statischer Text und Links stellten kein großes Problem dar. Nun sollen auch Interaktionselemente wie Menüs oder Buttons indizierbar sein.
We’ve improved our ability to index textual content in SWF files of all kinds. This includes Flash “gadgets” such as buttons or menus, self-contained Flash websites, and everything in between.
Weiterhin problematisch sind Deep Links, also Verweise, die direkt in die Tiefe eines Webauftritts führen. Denn selbst, wenn jene Inhalte indiziert werden, die hinter Interaktionselementen verborgen sind, gibt es keine Möglichkeit, durch einen Link direkt auf die indizierte Ansicht vorzustoßen.

Als ich heute auf der A40 im Stau stand, um gemeinsam mit Sebastian Richter Zubehör für die Netzwerk- und ISDN-Verkabelung meiner neuen Wohnung zu besorgen, surfte ich auf seinem Windows Mobile 6-Gerät von HTC und schaute bei Google nach der Adresse des ATELCO COMPUTER-Ladens, der in Richtung Dortmund auf Höhe von Bochum Wattenscheid an der A40 zu finden ist. Die Suchphrase „atelco a40 bochum“ brachte sofort das gewünschte Ergebnis auf Platz 1, was mich allderdings kurz stutzen ließ. Der von Google indexierte URL lautete: www.atelco.de/_GoggleBot_21_/2/storedetail.jsp?stid=3.
Die einzige Erklärung, die mir zu dem Thema einfiel, ist eine etwas dunklere Suchmaschinenoptimierung. Eine Bestrafung für eine derartige Landing Page handelte sich im Februar 2006 bereits die nicht ganz unbekannte Webseite der BMW AG ein. ATELCO COMPUTER müsste, so denn dem Google Bot tatsächlich auf diese Weise eine Seite untergeschoben wird, doppelt bestraft werden: für die unsaubere Optimierung und zusätzlich für die Dreistigkeit, die entsprechende Landing Page auch noch eindeutig zu benennen.
Mein erster Artikel ist seit heute in englischer Sprache online: 13 Steps to Search Engine Pessimization. Zur Seite stand mir dabei die Essener Dipl.-Dolmetscherin/Übersetzerin Nadine Dönike – Vielen Dank!

Auch Versicherungskonzerne wie z.B. die DBV-Winterthur Versicherung Aktiengesellschaft scheint eine Agentur beauftragt zu haben, denen es nicht besonders wichtig zu sein scheint, wie ihr Kunde bei Google zu finden ist. Anders lässt sich der erste Treffer bei der Suche nach „dbv winterthur“ nicht erklären … oder soll „HSP Error Page - Cookie Not accepted“ tatsächlich an erster Stelle stehen?
3. September 2008: Findability: Semantic Web