Kann man sich vorstellen, sich eine Webseite oder Fernsehsendung auf einem Bildschirm mit einer Auflösung von 240 x 320 Pixeln anzusehen? Das Wort genießen möchte ich an dieser Stelle bewusst nicht verwenden. Sicherlich, in verschiedenen Szenarien macht so ein Zugriff Sinn, beispielsweise für die schnelle Verbindungsabfrage am Bahnsteig, die schnelle Google-Abfrage, wenn man abends in der Kneipe wieder etwas besser wissen will. Vorausgesetzt, man hat Freunde, mit denen man den Abend in einer Kneipe verbringen kann … aber ich schweife ab.
Die Entwicklung für Mobile Devices gestaltet sich schwierig, nicht nur wegen des umständlichen Testings, den fehlenden Endgeräten oder Emulatoren und den teilweise nicht niedrigen Kosten für die Verbindung ins Internet, sondern gerade der schlechten Browser wegen, die derzeit verfügbar sind.
Tendenziell sollte man annehmen können, eine Desktop-Version des Internet Explorers stellt eine Webseite exakt genau so dar, wie sie von seiner mobilen Variante angezeigt wird. Fehlanzeige. Der XHTML-Browser des Symbian-Betriebssystems verhält sich zwar ruhiger, aber ebenfalls nicht erwartungsgemäß. Auch der Opera in seiner mobilen Variante hat kleinere Probleme. Fazit: kein verfügbarer Browser eines mobilen Endgeräts rendert zufriedenstellend standardkonform. Im Gegenteil: gerade da, wo Floats oder absolute/relative Positionierung angewendet werden, kommt es zu Problemen. Selbst bei Zeilenabstand und Positionierung von Hintergrundbildern greift mancher Browser daneben. Schöne mobile Welt – ein Königreich für einen mobilen Firefox.
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3. September 2008: Findability: Semantic Web